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Bildung ist unsere wichtigste Ressource. Je schlechter es uns wirtschaftlich geht, desto mehr Zeit und Geld müssen wir in die Bildung investieren. Dabei ist aber darauf zu achten, dass die Gelder nicht verschwendet und unsere Kinder nicht für politische Experimente missbraucht werden. Der effiziente Einsatz der Mittel ist gefragt, um ein möglichst hohes Bildungsniveau zu erreichen. Es braucht solide Erfahrung im Bildungsbereich, keine voreiligen Reformen und hastige Experimente.
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Die Bildung ist die wichtigste Ressource unseres Landes. Es wäre gesellschaftspolitisch und ökonomisch fatal, die Bildung weiteren Sparrunden zu unterwerfen. Bereits heute zeichnet sich ein drastischer Lehrermangel ab und die Qualität der Schulbildung droht weiter abzunehmen. Die Rechnung dieser grotesken Politik wird dann wie üblich an die Jugend von morgen übertragen.
Bildung ist eine Investition in unsere Zukunft!
Damit wir der Jugend (zu der ich selber auch dazugehöre) keinen weiteren politischen Scherbenhaufen überlassen, müssen wir unbedingt gegen weitere Sparrunden im Bildungsbreich ankämpfen - jeder nach seinen Möglichkeiten!

Peste Grüse ;-)
6 Kommentare
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Kooler Peitrag - Pisa läst grüsen...

Zu diesem Thema gehören auch die Zusammenlegung von Primarklassen (1./2. Klasse etc. im gleichen Schulzimmer) und die geplante Basisstufe - 1./2. Kindergarten und 1./2. Primarklassen alles im gleichen Topf. Vordergründig heisst's, es entspreche dem Zeitgeist, tatsächlich ist es eine weitere Sparrunde auf dem Buckel der Kleinen, die eine straffe Schulorganisation am nötigsten haben.

In vielen Gemeinden ist die Lehrerschaft gegen dieses Diktat von oben, weshalb diese Reorganisation nur zähflüssig läuft; in anderen Gemeinden gibt es "halbpatzige" Zwischenlösungen gegen den Willen betroffener Lehrkräfte - "Pilotprojekte", wie es so schön heisst. Was dabei raus kommt werden wir am Ende des nächsten Schuljahres sehen...

Wenn der Ast dann mal abgesägt ist, ist der Baum nur mit kostenintensiver Pflege wieder herzustellen - d.h. die Sparübungen im Bildungssektor bergen die Gefahr einer massiven Kostenexplosion im gleichen Bereich in einigen Jahren.
Thomas Kalau - Präsident glp Oberaargau, GLP 9. Juni 2010 Verstoss melden
Wenn die Basisstufe für eine Sparübung missbraucht wird, dann bin ich mit Thomas Kalau einverstanden. Ansonsten teile ich seine Skepsis nicht. Die Basisstufe (oder auch die 3-jährige Grundstufe) ein sehr gutes System zur individuellen Förderung: Sobald ein Kind reif ist zum Lesen- und Rechnenlernen, kann es damit beginnen und dabei gezielt gefördert werden. Es gibt keinen Bruch mehr zwischen Kindergarten und Schule. Entsprechende Pilotprojekte verlaufen auch zur Zufriedenheit der Lehrerschaft. Und: Mehrjahrgangsklassen gibt es schon seit eh und je, z.B. in kleineren Dörfern. Sie werden oftmals als Bereicherung angesehen. Auch die besseren/älteren Schüler werden dadurch keineswegs gebremst.
Aber wie gesagt, eine Sparübung darf es nicht sein.
David H - Piraten 9. Juni 2010 Verstoss melden
Vielen Dank für die Feedbacks ;)
Nun ich kann es mir nur schlecht vorstellen wie das Zusammenlegen verschiedener Klassenstufen funktionieren soll. Wird da mit zwei Lehrern gearbeitet, oder wird der Stoff paralell den Schülern vermittelt?
Hat das schon jemand selber erlebt?
Charles Schnyder von Wartensee - JCVP 10. Juni 2010 Verstoss melden
Bei uns wird das nun per Schuljahr 2010/11 für die 1. und 2. Primarklasse neu eingeführt. D.h. die jetzigen Erstklässler teilen sich auf in zwei Gruppen für die kommende 2. Klasse, und dazu stossen je einige neue Erstklässler, die aus dem Chindsgi in die Schulpflicht kommen. Zusammen ergibt das wieder eine "vollzählige" 1./2.Klasse.

D.h. mein Sohn wird ein Teil seiner jetzigen Erstklässler-Freunde für ein Jahr "verlieren" (denn ab der 3. Klasse werden die jetzigen Erstklässler wieder in gleicher Besetzung zusammen in einer 3. Einjahrgangsklasse sein...), dafür aber einige seiner früheren Chindsgi-Freunde wieder in seiner neu-Mehrjahrgangsklasse haben. Die Lehrer haben nun also 1/2 neue 1.Klasse mit 1/2 "alte" 2.Klasse zu bedienen. Wie das funktioniert und rauskommt werden wir bis Sommer 2011 sehen (bzw. vielleicht hatte jemand im Forum ja bereits persönliche Erfahrung mit 1:1-Umstellung - nicht mit bestehenden Strukturen - und kann einen entsprechenden Input vermitteln).
Thomas Kalau - Präsident glp Oberaargau, GLP 10. Juni 2010 Verstoss melden
@Charles Schnyder von Wartensee: "Wird da mit zwei Lehrern gearbeitet, oder wird der Stoff paralell den Schülern vermittelt?"
Frontalunterricht ist grösstenteils passé. Kinder arbeiten individuell oder in Gruppen gemäss individuellen Wochenplänen. Auch können ältere Schüler jüngeren Schülern etwas zeigen und den Stoff dabei selbst festigen.
David H - Piraten 11. Juni 2010 Verstoss melden
ja was tun denn die in der Schule?
Es macht nicht glücklich, immer wieder festzustellen, dass da kaum ein Erwachsener mehr eine Vorstellung davon hat... Schon mal was von individualisieren gehört? Nacherziehen? Sondermassnahmen für Verhaltensoriginelle? Eltern, die grundsätzlich nicht mehr mit den Lehrern und Schulleitungen sprechen? Dauernd in Kontakt sein mit den Sozialdiensten?
Das ist heute auch in einer mittelgrossen, ländlichen Schule Alltag!
Da ist das Führen einer gemischten Klasse (z.B. 1.-3.,4.-6. und 7.-9.) als solches wohl auch kein unüberwindbares Hindernis.
Denise Bähler - kandidiert für Stadtrat Thun, EVP 12. Juni 2010 Verstoss melden
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Durch die Organisation von 26 verschiedenen Bildungssystemen gehen enorme Ressourcen verloren. Dazu ist es ein Fakt, dass die Ausbildung in gewissen Kantonen schlechter ist als in anderen. Firmen nehmen teilweise lieber Lehrlinge aus dem Nachbarkanton weil dort die Schulbildung einfach besser ist.
Wir brauchen endlich ein einheitliches Bildungssystem! Die Kinder und Jugendliche sollen gleiche Chancen haben auf eine Lehrstelle wie alle anderen in der Schweiz auch.
Weiter ist es auch absolut inakzeptabel, dass in der Bildung gespahrt wird. Wenn an einem Ort in der Bildung sinnvoll gespahrt werden kann, dann muss das Geld an einem anderen Ort wieder in die Bildung Investiert werden.
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Wir branches finanzielle Mittel und Personal.Es widerspricht dem Foederalismus das komplett Der Hoheit der Kantone zu entziehen.
Anthony Stroppel - Piraten 25. August 2010 Verstoss melden
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Regelmässig strömt in unseren Parlamenten die warme Luft aus bürgerlichen Mündern mit Sprüchen wie "Bildung als wichtigster Rohstoff". Aber bekanntlich ist Bildungspolitik Finanzpolitik und schon in der nächsten Finanzdebatte wird mit Steuersenkungen der Bildung das Fundament weggehämmert.
Das Absurdeste ist ein Grossrat der CVP im Kanton Bern: Regelmässig stellt er Forderungen für unsere Schulen und stimmt anschliessend mit den Steuersenkungsturbos der SVP.
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Immer mehr Geld in ein inkompetentes linkes Bildungssystem verschleudern ist nicht hilfreich. Es braucht eine Veränderung des Bildungssystems, alles andere kostet dem Staat nur zusätzlich Geld und bringt nichts.

Zu den "Steuersenkungsturbos der SVP": Man sollte nur das Geld ausgeben, welches man besitzt. Alles andere ist unfair und asozial gegenüber folgenden Generation (Die SP ist in diesem Punkt überhaupt nicht sozial).
Andi B 26. März 2010 Verstoss melden
Mit Andi bin ich weitgehend einverstanden, auch wenn ich unser Bildungssystem nicht so schlecht sehe. Ich habe vorgeschlagen, die Ausgabe einer Schulgemeinde zu unterteilen in Kosten, von denen die Kinder profitieren, und solchen, die nicht den Kinder zugutekommen.
Kinder brauchen Lehrer, Lehrmittel und Infrastrukturen. Bei den beiden Letzteren ist eine moderate Optimierung sicher noch möglich, aber sehr viel zusätzliches Sparpotential ist hier in den meisten Schulgemeinden wohl nicht. Angesichts der komplexen Aufgaben an Lehrer ist auch das Lehrersalär in der Mehrheit aller Fälle wohl angemessen. Anders sieht es aus bei den Bildungsverwaltungen auf allen Stufen: das hat mit Investition in die Bildung und das Wissen nicht mehr viel zu tun, sondern schon eher damit, dass Parteien ihren Mitgliedern die Rosinen aus dem Bildungskuchen zuschanzen (ich will nicht darüber spekulieren, welche Parteien resp. ihre Mitglieder am meisten profitieren - obwohl es mich schon interessieren würde)
Werner Klee 9. Juni 2010 Verstoss melden
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Die Selektion an der Mittelstufe zum Übertritt in die Sek I erreicht nachweislich nicht nur das Ziel homogener Leistungsgruppen nicht, sondern benachteiligt systematisch, überfordert Lehrpersonen, frustriert Eltern und Kindern und hat einen sehr schlechten prognostischen Wert.
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Im Gegenteil. Die Selektion ermöglicht das Lernen in einem Klassenverband, ganz im Gegensatz zum Modell mit Zusatzstunden, ständig wechselnden Klassen, Zusatzlehrkräfte, die im Schulzimmer ein- und ausgehen und Unruhe bringen. Kinder wollen sich messen und zu einer definierten Gruppe gehören. Das selektive Schulsystem ermöglicht dies und bringt auch schwächeren Schülern die Ruhe und den Rahmen, den sie brauchen.
Aliki Panayides - SVP 26. März 2010 Verstoss melden
@Aliki Panayides: In Finnland wird 9 Jahre lang nicht selektiert. Das funktioniert hervorragend.
David H - Piraten 26. März 2010 Verstoss melden
«Homogene Leistungsgruppen» sind ungerecht, jedenfalls wenn sie nicht auf strenger Selektion basieren, und Teil des Problems! Jedes Kind hat Anrecht auf optimale Förderung; nicht nur die Dümmsten, auch die Gescheitesten.

Wenn Du unter «homogene Leistungsgruppen» eine Gleichmacherei auf dem untersten Niveau verstehst, dann machst Du unser Schulsystem damit kaputt.

Homogene Gruppen erreicht man durch Selektion. Etwas Selektion muss sein, zuviel ist auch wieder ungesund. Möglichst viele Kinder sollen in der Primarschule zusammen unterrichtet werden, aber für die obersten und untersten paar Prozent braucht es nach wie vor Sonderschulen, sonst politisiert man an den Kindern vorbei und macht die Schulen kaputt, wie das bei uns in Winterthur bereits geschehen ist. Ab der Oberstufe folgt ja dann endlich eine richtige Aufteilung.

Ziel muss es aber sein, dass auch Kinder mit Lernschwächen, Kinder aus der Realschule (dem unteren Leistungsniveau) nach der Schule eine gute Lehre beginnen können.
Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 25. August 2010 Verstoss melden
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- fähige Lehrpersonen, die mit Engagement unterrichten
- finanzielle Mittel: Staatsaufgabe
- gesellschaftliche Anerkennung statt allseitige Kritik
- Mitarbeit der Eltern, mit konstruktiven Beiträgen und keine Betreuung von Spätpubertierenden-möchte-gern-Jugendlichen
- einen sauberen Übergang von der Volksschule in weiterführende Schulen und Berufsausbildungen
- Kinder, die auch ausserhalb der Schule sozial integriert sind, die eine Tagesstruktur haben und als Teil unserer Gesellschaft Achtung und Zutrauen verdienen
3 Kommentare
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Mit diesen sehr allgemeinen Aussagen sind wir wohl alle einverstanden. Ich möchte gerne konkrete Massnahmen, welche bei den grössten Defiziten ansetzen: Systematische Benachteiligung von Kindern aus bildungsfernen Familien. Dafür brauchen wir massive Verbesserungen bei der vorschulischen Betreuung und bei der Früherkennung von familiären Defiziten.
Roland Näf - Grossrat Bern, SP 17. März 2010 Verstoss melden
... und auch bei der späteren Feststellung von Fehlentwicklungen die Möglichkeit handeln zu können und das alles ohne die Eltern zu bevormunden und den "heilen Volkspartei Familien" klar machen, dass dazu ein guter Wille nicht reicht, sondern funktionierende Strukturen geschaffen werden müssen.
Denise Bähler - kandidiert für Stadtrat Thun, EVP 17. März 2010 Verstoss melden
Tagesstrukturen: wenn das Elternhaus integriert wird und bestimmt: JA
Wenn der Anteil der Eltern darauf reduziert wird, dass man das Kind in die Betreuung bringt und am Abend wieder abholt: NEIN.

Tagesstruktur kann auch bedeuten: Lern-Stunden in der Schule, Aufgaben machen mit Unterstützung der Eltern, wenn das Kind diese braucht, sowie Kontrolle durch die Eltern ("Eltern" darf auch der Vater sein !) und spielen/erholen in der Gemeinschaft der Nachbarkinder, (gesundheitlich) sinnvolle MahlZEITEN, vorzugsweise (mehrheitlich) in der Familiengemeinschaft.
Dieses Modell hat sich ein halbes Jahrhundert lang besser bewährt als die von Bildungstheoretikern entwickelten Modelle, bei denen nach gerade mal einem halben Jahr bereits ein Rückstand/Stillstand der emotionalen Entwicklung festgestellt werden musste (der jetzt mit obligatorischen Kasperlitheatern (!) unter Beobachtung von Heilpädagogen wieder korrigiert werden soll). !!!
Werner Klee 9. Juni 2010 Verstoss melden
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Im bernischen Bildungssystem steckt nicht zu wenig Geld, sondern zu viel Geld am falschen Ort. Was wir brauchen ist nicht eine aufgeblähte Verwaltung in Bern, sondern Geld, um die Schulen zu rüsten und die Lehrer so zu bezahlen, dass sie auch Lehrer bleiben wollen. Und was es vor allem braucht sind Lehrpläne, welche auf die Wissensvermittlung fokussiert sind anstatt auf Ideologien.
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Weiss Frau Panayides, dass ihre ParteikollegInnen im Grossen Rat regelmässig gegen bessere Löhne für Lehrpersonen gestimmt haben? Sollte sie es in den Grossen Rat schaffen, werden wir uns über die Unterstützung freuen. Übrigens habe ich gar nicht den Eindruck, dass die ERZ übrige Ressourcen hat, vielmehr wird dort effizient und gut gearbeitet. Schade, dass Frau Panayides mit ihrer unhaltbaren Kritik die Angestellten der Erziehungsdirektion beleidigt.
Roland Näf - Grossrat Bern, SP 17. März 2010 Verstoss melden
Schade, dass Sie so gerne auf mich schiessen, Herr Näf. Ich kritisiere nicht die Arbeit der Angestellten, sondern die linke Führung, welche die Ressourcen lieber für Reformitis-Projekte und das ideologische Ziel der selektionsfreien Schule einsetzt, anstatt das Geld an der Front für die Lehrer und die Schulmittel zu verwenden.
Aliki Panayides - SVP 26. März 2010 Verstoss melden
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Es ist sogar so, dass wir in eine Bildungsoffensive investieren sollten, vorallem zugunsten der Kinder aus bildungsfernen Familien.
Roland Näf - Grossrat Bern, SP 17. März 2010 Verstoss melden
Genau! Wenn wir unsere Bildung vernachlässigen riskieren wir unser wertvollstes Gut. Deshalb braucht es zukunftsgerichtete Investioninen in Bildung, Forschung und Technik.
Marco Robertini - Grüne 23. März 2010 Verstoss melden
Wie würde denn eine "Bildungsoffensive zugunsten bildungsferner Familien" etwas konkreter aussehen, Herr Näf?

Gehört Ihrer Ansicht nach auch die Abschaffung der Studiengebühr dazu, damit auch junge Menschen aus eher bildungsfernen und finanziell etwas schlechtergestellten Familien studieren können?
Seb B - Piraten 26. März 2010 Verstoss melden
Im Rahmen der Bildungsoffensive sehe ich Massnahmen im vorschulischen Bereich durch die Begleitung von Familien mit Risikofaktoren: Beratung und konkrete Unterstützung durch muttersprachliche Fachpersonen bereits nach der Geburt nach dem Vorbild Hollands. Familienexterne Betreuungsmöglichkeiten radikal verbessern, damit die Kinder nicht allein vor dem Bildschirm gelassen werden. Zusätzlich bedingt die Integration von Leistungsschwächeren in Regelklassen der Volksschulen eine starke Verbesserung des Betreuungsverhältnisses, zum Beispiel in Kindergärten. In Bezug auf die Studiengebühren kann ich mir gut eine situationsabhängige Abstufung vorstellen. Junge Leute aus bescheidenen finanziellen Verhältnissen sollen gratis studieren können, bei den Studis aus wohl situierten Familien dürften die Gebühren aus meiner Sicht wesentlich höher liegen.
Roland Näf - Grossrat Bern, SP 26. März 2010 Verstoss melden
Schön, auch mal vernünftige Worte von Herrn Näf zu hören. ;-)
David H - Piraten 26. März 2010 Verstoss melden
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Immer öfter gibt es Kinder, die zwar lesen können aber den Inhalt des Gelesenen nicht verstehen. Ich denke, dass die Lehrkräfte unbedingt mehr Zeit für das Leseverständnis aufbringen sollten. Nun haben sie aber nicht für alles Zeit. Das spricht wiederum für ein Teamteaching. Dort könnten die schwächeren Schüler besonders betreut werden. Ja, das wird etwas Kostn. Ich gebe das Geld lieber früher aus als dann später Schadensbegrenzung zu machen. Lesen ist ein absolutes "MUSS" in unserer Gesellschaft. Ohne diese Fertigkeit ist man ständuig benachteiligt und kann sich oft nicht aktiv einbringen.
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Was Sie beschreiben ist keine Leseschwäche, sondern der Stoffvermittlung. Die Zivilisationstechniken und die Wissensvermittlung muss heute der Vermittlung der so genannten Sozialkompetenzen weichen. Wenn wir uns wieder mehr auf Frontunterricht und gutes altes Büffeln verlassen würden, kämen auch schwächere Kinder leichter voran, denn gerade Schwächere sind oft in Fleissarbeiten gut. Mit einer Spiel-und-Spass-Vermittlungsschule tun wir nur den starken Schülern einen Gefallen.
Aliki Panayides - SVP 26. März 2010 Verstoss melden
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